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Willem Fasselt Heilpraktiker für Psychotherapie Gestalttherapie & NARM – zur Startseite
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Arbeitsweise · Praxis in Köln-Mülheim

Traumatherapie in Köln-Mülheim

Kurz erklärt

Schwerpunkt:
Bindungs- und Entwicklungstrauma
Sitzung:
50 Minuten, in der Praxis oder online
Sprache:
Deutsch, Englisch, auch online
Bild Weidelandschaft
Inhalt · 9 Abschnitte
  1. Was bedeutet Traumatherapie in meiner Praxis?
  2. Mit welchen Anliegen kommen Menschen zu mir?
  3. Sicherheit, Stabilisierung und das eigene Tempo
  4. Was bedeutet körperorientiertes Arbeiten?
  5. Mein traumatherapeutischer Hintergrund
  6. Wie läuft eine Traumatherapie bei mir ab?
  7. Wo liegen die Grenzen meines Angebots?
  8. Praxis in Köln-Mülheim
  9. Häufige Fragen

Traumatherapie bietet einen geschützten Rahmen, um belastende Erfahrungen und ihre Folgen im heutigen Leben besser zu verstehen. In meiner Praxis in Köln-Mülheim liegt mein Schwerpunkt auf Bindungs- und Entwicklungstrauma. Ich verbinde Gestalttherapie mit NARM und Mehrphasiger Integrativer Trauma-Therapie (MITT). Dabei arbeite ich behutsam, körperorientiert und in Ihrem Tempo.

Was bedeutet Traumatherapie in meiner Praxis?

Traumatische Erfahrungen können durch einzelne überwältigende Ereignisse entstehen, etwa durch Unfälle, Gewalt oder plötzliche Verluste. Manchmal sind es aber auch wiederholte frühe Erfahrungen wie emotionale Vernachlässigung, Bindungsabbrüche oder Beziehungen, in denen Sicherheit und Verlässlichkeit gefehlt haben.

Solche Erfahrungen können bis ins Erwachsenenleben nachwirken und beeinflussen, wie wir uns selbst erleben, mit anderen in Beziehung treten oder auf Belastungen reagieren.

In meiner therapeutischen Arbeit geht es weniger darum, die Vergangenheit im Detail aufzuarbeiten, sondern vielmehr darum, zu verstehen, wie diese Erfahrungen heute in Ihrem Erleben, Ihrem Körper und Ihren Beziehungen spürbar sind.

Dabei interessiert mich besonders, was Sie sich heute für sich und Ihr Leben wünschen – und was Ihnen möglicherweise noch im Weg steht.

Mehr über die Hintergründe erfahren Sie auf den Seiten Entwicklungstrauma und Bindungstrauma.

Mit welchen Anliegen kommen Menschen zu mir?

Viele Menschen, die zu mir kommen, haben sich bereits intensiv mit ihrer Geschichte beschäftigt. Sie verstehen manches von dem, was sie erlebt haben, spüren aber, dass bestimmte Gefühle und Reaktionsmuster sie weiterhin begleiten.

Vielleicht kennen Sie einige dieser Erfahrungen:

  • "Ich reagiere in manchen Situationen stärker, als ich es mir erklären kann."
  • "Ich verstehe vieles über meine Kindheit, aber im Erleben bleibt es gleich."
  • "In Beziehungen lande ich immer wieder an demselben Punkt."
  • "Ich bin oft angespannt oder erschöpft und weiß nicht genau, warum."

Solche Erfahrungen müssen nicht zwangsläufig auf ein Trauma zurückzuführen sein. Sie können aber ein Anlass sein, gemeinsam genauer hinzuschauen.

Sicherheit, Stabilisierung und das eigene Tempo

Ein wichtiger Bestandteil meiner traumatherapeutischen Arbeit ist die Stabilisierung. Dabei geht es darum, wahrzunehmen, was Ihnen Halt gibt, Ihre eigenen Ressourcen zu stärken und einen hilfreichen Umgang mit belastenden Gefühlen und Körperreaktionen zu entwickeln.

Stabilisierung ist für mich keine Phase, die irgendwann abgeschlossen ist. Sie begleitet den gesamten therapeutischen Prozess. Gemeinsam achten wir darauf, was gerade möglich ist und wann es sinnvoll ist, innezuhalten.

Sie bestimmen mit, wie weit und in welchem Tempo wir uns belastenden Themen nähern. Es ist nicht notwendig, traumatische Erfahrungen ausführlich zu schildern oder erneut zu durchleben.

Wenn während einer Sitzung etwas zu viel wird, halten wir an. Wir können die Aufmerksamkeit wieder auf den gegenwärtigen Moment richten, uns orientieren und wahrnehmen, was Ihnen hilft, wieder mehr Halt zu finden.

Dabei geht es auch darum, eigene Grenzen besser wahrzunehmen und ihnen zunehmend vertrauen zu können.

Sie bestimmen das Tempo.

Was bedeutet körperorientiertes Arbeiten?

Belastende Erfahrungen können sich nicht nur in Gedanken und Gefühlen, sondern auch in unserem körperlichen Erleben zeigen – beispielsweise durch Anspannung, Unruhe, Erstarrung oder Erschöpfung.

In der körperorientierten Traumatherapie beziehen wir diese Wahrnehmungen behutsam in das Gespräch ein. Vielleicht bemerken Sie eine Veränderung Ihres Atems, eine Anspannung in den Schultern oder ein Gefühl von Enge, während Sie über etwas sprechen.

Wir nehmen uns Zeit, solche Signale wahrzunehmen, ohne sie vorschnell zu bewerten oder verändern zu wollen.

Dabei geht es nicht um ein festes Übungsprogramm, sondern darum, den eigenen Körper und seine Reaktionen besser kennenzulernen und neue Möglichkeiten im Umgang mit Belastungen zu entwickeln.

Mein traumatherapeutischer Hintergrund

Mein traumatherapeutisches Fundament bildet die Mehrphasige Integrative Trauma-Therapie (MITT), die ich am Münchner Institut für Traumatherapie und an der GestaltAkademie Köln erlernt habe. Sie verbindet unter anderem verhaltenstherapeutische, tiefenpsychologische, humanistische und systemische Ansätze.

Hinzu kommen Weiterbildungen im Neuroaffektiven Beziehungsmodell (NARM), in körperorientierter Traumatherapie, Körperpsychotherapie und Hakomi. Ich bin NARM Practitioner und Master.

Die Grundlage meiner therapeutischen Haltung bleibt die Gestalttherapie. Ihr Blick auf das gegenwärtige Erleben, auf Kontakt und die therapeutische Beziehung prägt auch meine Arbeit mit traumatischen Erfahrungen.

Wie läuft eine Traumatherapie bei mir ab?

Zu Beginn lernen wir uns in einem Erstgespräch kennen. Sie erzählen so viel, wie Sie möchten, und wir klären gemeinsam, ob mein Angebot zu Ihnen und Ihren Anliegen passt. Wenn Sie vorab Fragen haben, können wir auch zunächst ein kostenloses 15-minütiges Telefonat führen.

Die weiteren Sitzungen dauern 50 Minuten. Wir sprechen über das, was Sie gerade beschäftigt, und beziehen Ihre Gefühle, Körperwahrnehmungen und Beziehungserfahrungen mit ein.

Wie häufig wir uns treffen und wie lange die therapeutische Begleitung dauert, besprechen wir gemeinsam und passen es bei Bedarf an.

Die Sitzungen finden in meiner Praxis in Köln-Mülheim oder online statt. Ob eine Online-Begleitung für Ihre persönliche Situation geeignet ist, klären wir gemeinsam.

Informationen zu Honorar und Rahmenbedingungen finden Sie unter Kosten und Ablauf.

Wo liegen die Grenzen meines Angebots?

Meine Praxis bietet ambulante Psychotherapie mit vereinbarten Terminen an. Für Menschen in akuten Krisen, die eine engmaschige oder rund um die Uhr verfügbare Unterstützung benötigen, ist dieser Rahmen nicht ausreichend.

In manchen Situationen kann es sinnvoll sein, die therapeutische Begleitung mit einer ärztlichen oder psychiatrischen Behandlung zu verbinden. Ob mein Angebot zu Ihrer aktuellen Situation passt, klären wir gemeinsam im Erstgespräch.

Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung wählen Sie bitte den Notruf 112 oder wenden Sie sich an eine psychiatrische Notaufnahme.

Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenlos unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 erreichbar.


Wenn Sie Fragen haben oder mich kennenlernen möchten, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme.

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Praxis in Köln-Mülheim

Traumatherapie in Köln-Mülheim

In meiner Praxis nahe Wiener Platz begleite ich Erwachsene traumasensibel und behutsam. Auf Deutsch oder Englisch, auch online.

Häufige Fragen

Muss ich in der Traumatherapie erzählen, was passiert ist?

Nein. Sie entscheiden, was und wie viel Sie erzählen. Wir arbeiten mit dem, was heute spürbar ist. Belastendes muss nicht im Detail erzählt oder wiedererlebt werden.

Was kann ich tun, wenn ich in einer akuten Krise bin?

In einer akuten Krise oder bei akuter Gefährdung wenden Sie sich bitte an den Notruf 112 oder an die nächste psychiatrische Klinik. Die Telefonseelsorge erreichen Sie rund um die Uhr kostenlos unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222. Meine Praxis arbeitet mit vereinbarten Terminen und ist keine Anlaufstelle für Notfälle.

Ist Traumatherapie auch online oder auf Englisch möglich?

Ja. Sitzungen sind in meiner Praxis in Köln oder per Video möglich, auf Deutsch oder Englisch. Im Erstgespräch schauen wir, welcher Rahmen für Sie gerade passt.

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Telefonisch bin ich meist gegen 13:00 Uhr erreichbar. Andernfalls hinterlassen Sie gerne eine Nachricht – ich rufe zurück.

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